Eine Liste. Falls ich etwas vergessen habe oder ihr Information beisteuern könnt, hinterlasst mir doch bitte einen Kommentar mit einem entsprechenden Hinweis.
Zum Teil habe ich Informationen von dieser Seite übernommen. Da diese aber scheinbar nur noch über archive.org, bzw geocities archive bereitgestellt wird, ziehe ich die Infos mit meinem Blog wieder hoch. Gerade jetzt, wo alle wieder so “Huch? Rechter Terror? Wussten wir nicht! Das gibst doch gar nicht!” quatschen und die GdP von dem “ersten Mal” spricht, will ich sie der Lüge oder der Unfähigkeit überführen.
Es gibt rechten Terror. Ihm fielen in den letzten Jahren hunderte Menschen zum Opfer. Und der Verfassungsschutz hat überall V-Leute eingeschleust, bekommt aber scheinbar nichts mit. Es wird sogar offenbar, dass er die neonazistischen Täter_Innen unterstützt.
Liste rechtsmotivierter Terroranschläge und Terrororganisationen
Bundesweit : 1950 – 1953 : Gründung einer Partisanengruppe
Unterstützt vom US-amerikanischen Geheimdienst gründet sich 1950 der rechtsextreme und antikommunistische “Bund Deutscher Jugend”. Es werden Schusswaffen und Sprengstofflager angelegt
weiterführende Informationen: http://de.wikipedia.org/wiki/Bund_Deutscher_Jugend
Berlin : 11.4.1968 : Schusswaffenattentat : 1 Toter
Josef Bachmann schießt Rudi Dutschke nieder. Dieser überlebt zunächst, stirbt aber Jahre später an den Folgen
Hamburg : 1977 – 1983 : Gründung einer neonazistischen Organisation : 1 Toter
1977 vom bekannten Neonazi Michael Kühnen in Hamburg gegründet. 1981 homophober Mord an einem Mitglied der Gruppe. 1983 Zusamenschluss mit einer anderen Gruppe, im gleichen Jahr Verbot der Gruppierung ANS/NA.
weiterführende Informationen: http://de.wikipedia.org/wiki/Aktionsfront_Nationaler_Sozialisten/Nationale_Aktivisten
München : 26. September 1980 : Bombenanschlag : 13 Tote, 211 Verletzte.
Gilt als schwerster Terroranschlag innerhalb der Bundesrepublik Deutschland. Politik, Polizei und Medien vertreten, bzw. verbreiten eine Einzeltätertheorie. An dieser bestehen erhebliche Zweifel. Der Täter war Mitglied in der Wehrsportgruppe Hoffmann (vgl. Mord an Shlomo Levin)
weiterführende Informationen: http://de.wikipedia.org/wiki/Oktoberfestattentat
Bundesweit, u.a. Esslingen, Leinfelden, Hamburg, Lörrach : 1980 : Bombenanschläge, Brandanschläge. 2 Tote.
Der Neonazi Manfred Roeder wird 1982 wegen Rädelsführerschaft in einer terroristischen Vereinigung zu 13 Jahren Gefängnis verurteilt. Er war u.a. an Anschlägen auf das Landratsamt Esslingen sowie Flüchtlingsheime beteiligt.
weiterführende Informationen: http://de.wikipedia.org/wiki/Manfred_Roeder
Erlangen : 19. Dezember 1982 : Schusswaffenattentat : 2 Tote.
“Mitglieder der Wehrsportgruppe Hoffmann erschießen den jüdischen Verleger Shlomo Levin und seine Lebensgefährtin
— : 14. Dezember 1982 : Bombenattentat auf US-Amerikaner : —
Nürnberg : 1982 : Schusswaffenattentat : 3 Tote.
Helmut Oxner erschießt aus Fremdenhass in einer Nürnberger Diskothek zwei US-Amerikaner sowie einen Ägypter
Bundesweit : 1983 : Bombenanschläge :
Udo Albrecht und Ekkehard Weil führen nachweislich neun Sprengstoffanschläge gegen Menschen jüdischen Glaubens und Antifaschist_Innen durch
München : 7.1.1984 : Brandanschlag : 1 Toter, mehrere Verletzte
Brandanschlag auf eine Diskothek
Dortmund : 7. März 1985 : Bombenanschlag : 8 Verletzte
weiterführende Informationen: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13512784.html
Gronau : 6.1.1987 : Brandanschlag :
Brandanschlag auf die Asylbewerberunterkunft in Gronau
Schwandorf : 17.12.1987 : Brandanschlag : 4 Tote.
Ein bekannter Neonazi legt Feuer im Flur eines Wohnhauses, Motiv ist Fremdenhass
Hoyerswerda : September 1991 : Rassistischer Pogrom : 32 Verletzte.
Hünxe : 2./3. Oktober 1991 : Brandanschlag : 1 schwerverletztes Kind
weiterführende Informationen: in den Kommentaren
Rostock : August 1992 : Rassistischer Pogrom : Hunderte Verletzte.
Ein rassistischer bürgerlicher und neonazistischer Mob kann tagelang unter den Augen der Polizei Asylbewerber angreifen und die Unterkünfte in Brand setzen
Berlin : 21. November 1992 : Messerattacke : 1 Toter, 2 Verletzte
Silvio Meier wird bei einer Auseinandersetzung mit Nazis erstochen
weiterführende Informationen: http://de.wikipedia.org/wiki/Silvio_Meier
Mölln : 23.11.1992 : Brandanschlag : 3 Tote, 9 Verletzte.
Solingen : 29.5.1993 : Brandanschlag : 5 Tote.
Berlin : 19. Februar 1997 : Schusswaffenattentat : 1 Toter, 1 Schwerverletzter
Der Neonazi Kay Diesner schieß einen linken Buchhändler nieder und verletzt diesen schwer. Auf seiner Flucht erschießt er einen Polizisten
weiterführende Informationen: http://de.wikipedia.org/wiki/Kay_Diesner
Bundesweit : 2000 – 2011 : Schusswaffen- und Sprengstoffattentate : 10 Tote, 1 Verletzter
Die rechtsradikale Terrorgruppe “Nationalsozialistischer Untergrund” erschießt jahrelang Menschen mit Migrationshintergrund. Diese Attentate werden unter dem Namen “Dönermorde” bekannt. Die Gruppe überfällt Banken und ist vermutlich für weitere Verbrechen wie die Sprengstoffanschläge in Köln und Düsseldorf verantwortlich. Ebenfalls gibt es Hinweise, dass die Terrorgruppe in Heilbronn im Jahre 2007 eine Polizistin erschossen und deren Kollegen schwer verletzt hat.
Düsseldorf : 2000 : Nagelbombenanschlag : 22 Verletzte, eine werdende Mutter verliert ihr ungeborenes Kind
Die Bombe wurde ferngezündet, Opfer sind vor allem russische Migranten_Innen jüdischen Glaubens
Dortmund : 14. Juni 2000 : Schusswaffenattentate
Der rechtsradikale Michael Berger erschießt drei Polizisten
weiterführende Informationen: http://linksunten.indymedia.org/de/node/21477/revisions/85944/view
München : September 2003 : geplante Bombenanschläge.
Eine Gruppe um den Neo-Nazi Martin Wiese und aus der so genannten “Kameradschaft Süd” plant, SPD-Politiker zu töten, sowie Synagogen, Moscheen und Schulen zu sprengen.
weiterführende Informationen: sueddeutsche.de
Köln : 2004 : Nagelbombenanschlag : 10 Verletzte
In einer vor allem von Migrant_Innen bewohnten Straße wird eine Nagelbombe gezündet
Dresden : 2009 : Messerattacke : 1 Tote
Ein Mann ersicht während einer Gerichtsverhandlung aus islamophoben Gründen eine Frau.
weiterführende Informationen: https://www.taz.de/!37146/
Freiburg : September 2010 : geplanter Bombenanschlag.
Der Neonazi Thomas Baumann hatte Mitte 2010 damit begonnen, sich Chemikalien zum Bombenbau zu besorgen. Sein Ziel war vermutlich die KTS in Freiburg sowie generell “Linke”
Leipzig : Oktober 2010 : Messerattacke : 1 Toter
Zwei Rechtsextreme erstechen einen Menschen aus dem Irak
weiterführende Informationen: Leipziger Volkszeitung
Allgemeine Informationen zur Einzeltätertheorie
Vereinigung der Einzeltäter : Wehrsportgruppe Hoffmann
Listen von Todesopfern rechtsmotivierter Gewalt
Ich verlinke auf die Liste von Todesopfern rechtsextreme Gewalt auf Wikipedia sowie die ergänzende Liste von infopartisan.net. Die Häufung der Morde in den Jahren 1992/1993 korreliert mit der der öffentlichen Diskussion um Brandanschläge einerseits und Asylrecht andererseits.
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# Die folgende Liste war Teil des ursprünglichen Blogeintrages. Sie
# wird von den oben verlinkten Listen subsumiert.
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Eine unvollständige Liste rassistischer Morde zwischen 1990 und 1999
(Die Häufung der Morde in den Jahren 1992/1993 korreliert mit der der öffentlichen Diskussion um Brandanschläge einerseits und Asylrecht andererseits.)
In Klammern ist das Alter des Opfers angegeben, sofern es bekannt ist.
1990
Mahmud Azhar am 6. März in Berlin
Ein Schüler (23) am 21. Oktober in Ludwigsburg
Ein Mann aus Äthiopien am 17. November in Berlin
Antonio Amadeu am 25. November in Eberswalde
Nihad Yusufoglu (17) am 28. Dezember in Hachenberg
1991
Alexander Selchow (21) am 1. Januar in Rosdorf b. Göttingen
Ein Mann aus Afghanistan am 24. Februar in Leosnig
Jorge Joao Gomondai (28) am 31. März in Dresden
Ein Mann (35) am 1. Juni in Leipzig
Helmut Lega am 4. Juni in Käsdorf
Agostinho (34) am 16. Juni in Friedrichshafen
Ein Sinto am 7. Juli in Gelnhausen
Samuel Kofi Yeboah am 19. September in Saarlouis
Mete Eksi (19) am 12. November in Berlin
Ein Mann (30) am 4. Dezember in Hohenselchow
Ein Mann aus Rumänien am 10. Dezember in München
Timo Kählke (27) am 12. Dezember bei Cottbus
1992
Ein Mann aus Nigeria in Augsburg
Ein Mann am 11. Januar bei Hannover
Eine Frau aus Sri Lanka am 31. Januar in Lampertsheim
Ein Mann aus Sri Lanka am 31. Januar in Lampertsheim
Ein Kind (11) aus Sri Lanka am 31. Januar in Lampertsheim
Matthias Knabe (23) am 4. März in Gifhorn
Ein Mann aus der Türkei am 6. März in Reilingen
Dragomir Christinel (18) am 15. März in Saal
Gustav Schneeclaus (53) am 18. März in Buxtehude
Ingo Finnern (31) am 19. März in Flensburg
Erich Bosse am 4. April in Hörstel
Nguyen Van Tu (29) am 25. April in Berlin
Peter K. aus Potsdam am 25. April in Werder
Torsten Lamprecht am 9. Mai in Magdeburg
Emil Wendland (50) am 1. Juli in Neuruppin
Ein Flüchtling am 5. Juli im Kreis Pasewalk
Ein Flüchtling am 5. Juli im Kreis Pasewalk
Sadri Berisha (55) am 8. Juli in Ostfildern-Kemnat
Klaus Dieter Klein (49) am 1. August in Bad Breisig
Ireneusz Tszyderski am 3. August in Stotternheim
Frank Bönisch am 24. August in Koblenz
Günter Heinrich Hermann Schwannecke am 5. September in Berlin
Ein Mann aus Peru (37) am 19. Oktober in Berlin
Waltraud Scheffler (17) am 23. Oktober in Geierswalde
Rolf Schulze (51) am 7. November in Lehnin
Karl-Hans Rohn (53) am 13. November in Wuppertal
Rolf Schulze (52) am 7. November in Brandenburg
Alfred Salomon (92) am 21. November in Wülfrath
Bahide Arslan am 23. November in Mölln
Ayse Arslan am 23. November in Mölln
Yeliz Arslan am 23. November in Mölln
Ein Mann aus Kroatien am 6. Dezember in Jänschwalde
Bruno Kappi (57) am 15. Dezember in Siegen
Ein Mann aus Ägypten (35) am 17. Dezember in Berlin
Ein Mann aus der Türkei am 27. Dezember bei Neuss
1993
Ein Mann (53) am 7. Januar in Wetzlar
Ein Mann (46) am 18. Januar in Arnstadt
Ein Mann aus Rumänien am 22. Januar in Staßfurt
Kerstin Winter am am 22.1. in Freiburg
Ein Mann am 23. Januar in Schlotheim
Olaf H. am 3. Februar in Suhl
Mike Zerna am 19. Februar in Hoyerswerda
Ein Mann aus Zaire am 22. Februar bei Fürstenwalde
Mustafa Demirel (56) am 10. März in Mühlheim/Ruhr
Ein Mann am 27. April in Obhausen
Sando Beyer am 29. April in Thüringen
Yilma Wondwossen B. am 1. Mai in Berlin
Ein Mann aus Osteuropa (22) am 8. Mai in Schwerin
Ein Mann am 20. Mai in Coburg
Ein Mann (20) am 21. Mai in Göttingen
Ein Flüchtlingskind am 26. Mai in Heppenheim
Ein Flüchtlingskind am 26. Mai in Heppenheim
Ein Flüchtlingskind am 26. Mai in Heppenheim
Gürsün Ince am 29. Mai in Solingen
Hatice Gence am 29. Mai in Solingen
Gülistan Öztürk am 29. Mai in Solingen
Hülya Genc am 29. Mai in Solingen
Saime Genc am 29. Mai in Solingen
Ein Mann aus Mosambique am 10. Juni in Dresden
Ein Mann aus Kurdistan am 17. Juni in Dülmen
Eine Frau (29) am 19. Juni in Berlin
Ein Kind am 19. Juni in Berlin
Ein Mann aus Rumänien (26) am 29. Juni in Mühlhausen
Ein Schüler (16) aus Lüneburg am 22. Juli in Uelzen
Ein Mann aus Ghana (30) am 24. Juli in Hamburg
Horst T. (51) am 19. September in Werneuchen
Ein Mann aus Sri Lanka (31) am 5. Oktober in Bad Wildungen
Eine Frau (27) am 5. Oktober in Bad Wildungen
Ein Kind (1) am 5. Oktober in Bad Wildungen
Ein Kind (3) am 5. Oktober in Bad Wildungen
Ein Mann aus der Türkei (44) am 9. Oktober in Düsseldorf
Ein Mann aus Nigeria (34) am 27. Oktober in Osnabrück
Kolong Jamba (19) aus Gambia im Zug von Hamburg nach Bremen am 7.12.
Ein Mann aus der Türkei (24) am 28. Dezember in Babenhausen
1994
Raina Jovanovic (61) am 7. Februar in Humboldt-Gremberg
Jasminka Jovanovic (11) am 12. März in Humboldt-Gremberg
Ein Flüchtling aus Zaire, als blinder Passagier auf einem deutschen Frachtschiff entdeckt, wird von der Mannschaft am 1. Februar über Bord geworfen
Eine Frau aus der Türkei am 20. April in Göttingen
Ein Mann (43) am 2. Juni in Leipzig
Mohammed Badaoui (9) am 22. Juni in Bochum
Ein Mann aus Polen am 26. Juli in Berlin
Farid Boukhit am 27. September in Magdegurg
Gunther M. (42) am 6. August in Velten/Brdbg.
Eine Frau aus Griechenland (62) am 14. Oktober in Paderborn
Piotr Kania (18) am 6. November in Rotenburg an der Fulda
Ein Mann (18) am 8. November in Rotenburg
Michael Gäbler (18) am 20. November in Zittau
1995
Ein Mädchen aus dem Kosovo (2) am 4. Januar in Zell
Ein Mädchen aus dem Kosovo (4) am 4. Januar in Zell
Eine Frau aus Serbien am 8. Januar in Mellendorf b. Hannover
Ein Kind aus Serbien am 8. Januar in Mellendorf b. Hannover
Ein Kind aus Serbien am 8. Januar in Mellendorf b. Hannover
Ein Kind aus Serbien am 8. Januar in Mellendorf b. Hannover
Eisam Chandin (9) am 22. Juni in Bochum
Ein Flüchtling aus Ghana am 20. August in Ulm
Ein Flüchtling aus dem Tschad am am 20. August in Ulm
Ein Mann aus Deutschland am 5. September in Lübeck
Eine Frau aus der Türkei am 5. September in Lübeck
Drei Kinder am 24. Dezember in Bergkamen
1996
Françoise Makodila Landu (27) am 18. Januar in Lübeck
Christelle Makodila Nsimba (6) am 18. Januar in Lübeck
Jean-Daniel Makodila Kosi (1) am 18. Januar in Lübeck
Legrand Makodila Mbongo (4) am 18. Januar in Lübeck
Miya Makodila (12) am 18. Januar in Lübeck
Christine Makodila (19) am 18. Januar in Lübeck
Rabia El Omari (17) am 18. Januar in Lübeck
Silvio Bruno C.Amoussou (27) am 18. Januar in Lübeck
Monica Maiamba Bungo (27) am 18. Januar in Lübeck
Nsuzana Bungo (6) am 18. Januar in Lübeck
Sven Beuter am 15. Februar in Brandenburg
Ein Mann (44) im August in Heilbronn
Achmed Bachir am 23. Oktober in Leipzig
1997
Ein Mann (57) am 1. Januar in Greifswald
Frank Böttcher am 9. Februar in Magdeburg
Bektas Heval (26) am 4. Juni in Friedrichshafen
Ein Mann (45) am 23. August in Potzlow
Josef Anton Gera (59) am 14. Oktober in Bochum
1998
Jana Georgi am 26. März in Saalfeld
1999
Omar Ben Noui am 13. Februar in Guben
Egon Efferts (58) am 20. März in Duisburg-Walsum
Nagelbombe per Fernsteuerung gezündet
Spurensuche nach dem Anschlag in Düsseldorf (2000)
Bei dem blutigen Anschlag in der Kölner Keupstraße waren 22 Menschen verletzt worden. Die Täter hatten eine selbst gebaute Nagelbombe auf einem Fahrrad deponiert und per Fernsteuerung gezündet. Die Polizei suchte vergeblich nach zwei Männern im Alter zwischen 25 und 35 Jahren, die kurz vor der Explosion von einer Videokamera aufgenommen worden waren. Bei dem Anschlag in Düsseldorf waren zehn Menschen, überwiegend jüdische Einwanderer aus Osteuropa, durch eine Splitterbombe verletzt worden, zwei von ihnen lebensgefährlich. Eine Frau verlor ihr ungeborenes Baby. Die Opfer waren Sprachschüler auf dem Weg vom Unterricht zur S-Bahn.
das noch die quelle:
http://www1.wdr.de/themen/panorama/polizistenmord112.html
Zusammenhänge zu anderen Anschlägen
Ein Polizist sichert in Koeln nach einem Nagelbombenanschlag 2006 einen Nagel
Nach WDR-Informationen geht es dabei um einen Nagelbombenanschlag in der überwiegend von Türken bewohnten Keupstraße in Köln im Jahr 2004 sowie um einen Anschlag auf jüdische Aussiedler an der S-Bahn-Haltestelle Wehrhahn in Düsseldorf im Jahr 2000. Diesen Verdacht hatte Jäger am Samstag (12.11.2011) im WDR-Radio bestätigt. “Wir müssen Konsequenzen daraus ziehen, dass die Täter sich jahrelang im Untergrund in Deutschland bewegen konnten”, forderte der Innenminister.
vill. kannst du das zusammenfügen
MfG
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Düsseödorf 2000 und Köln 2004 sind in deiner Liste vertauscht.
Stimmt. Danke für den Hinweis
2009: Marwa E., Dresden – https://www.taz.de/!37146/
2010: Kamal K., Leipzig – http://nachrichten.lvz-online.de/leipzig/citynews/haftbefehl-gegen-tatverdaechtige-nach-dem-mord-an-19-jaehrigem-iraker-erlassen/r-citynews-a-56656.html
Die Zeit hat da eine schöne Infografik für den Zeitraum 1990-2010 http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/todesopfer-rechter-gewalt
Der Tod von Samuel Yeboah am 19. September 1991 konnte nicht zweifelsfrei dem rechtsextremen Spektrum zugewiesen werden. Umso beachtenswerter, dass Samuel – den ich persönlich kannte – hier Erwähnung findet. Es würde mich schwer wundern, wenn der Brandanschlag keinen solchen Hintergrund gehabt haben sollte. Insofern man’s überhaupt aufklären kann. In jedem Fall: Danke hierfür.
http://de.wikipedia.org/wiki/Silvio_Meier … er fehlt
Deine Liste muss wohl deutlich vor 1968 anfangen. Auch in den 50ern und 60ern agierten geheime rechte Terrororganisationen, auch wenn sie z.T. nicht zur Tat schritten. Siehe etwa:
http://de.wikipedia.org/wiki/Bund_Deutscher_Jugend
Ansonsten fehlen da gerade in den 70ern und 80ern noch einige Vorfälle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Aktionsfront_Nationaler_Sozialisten/Nationale_Aktivisten
http://de.wikipedia.org/wiki/Volkssozialistische_Bewegung_Deutschlands_/_Partei_der_Arbeit#Koblenz-B.C3.B6ttstein_.28Schweiz.29
http://linksunten.indymedia.org/de/node/21477/revisions/85944/view
und auch
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Todesopfern_rechtsextremer_Gewalt_in_Deutschland
http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%BCnxe
Hünxe: 1991: Brandanschlag
In der Nacht vom 2. auf den 3. Oktober 1991 gab es in Hünxe einen Brandanschlag auf das dortige Asylbewerberheim. Drei Jugendliche warfen nach einer Party Brandsätze in die Wohnung einer libanesischen Familie, bei der besonders die seinerzeit achtjährige Zeinab (eines der Kinder) schwer getroffen wurde. Sie musste noch lange in einer Spezialklinik in Hamburg behandelt werden. Die Täter wurden vom Landgericht Duisburg zu Freiheitsstrafen verurteilt. Einer der Täter nahm sich nach der Tat das Leben.
1997 schiesst der Neonazi Kay DIesner einen linken Buchhändler mit einer Pumpgun nieder und erschießt auf der Flucht einen Polizisten. http://de.wikipedia.org/wiki/Kay_Diesner
7. März 1985 Bombe im Dortmunder Hertie-Kaufhaus, 8 Verletzte, zwei schwer. Täter Rechtsextremist. http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13512784.html
14. Juni 2000, DVU-Mitglied erschießt zwei Polizisten und eine Polizistin in Dortmund und Waltrop und verwundete eine Beamtin schwer. http://www.welt.de/print-welt/article518909/Nicht_angeschnallt_Autofahrer_toetet_drei_Polizisten.html
Noch ne lange Liste: http://www.trend.infopartisan.net/trd1000/t041000.htm
Danke euch allen! Ich werde dieses Wochenende alles in die Liste einpflegen und dann noch einmal per Twitter promoten.
Es ist erschreckend, wie offensichtlich rechte, koordinierte Gewalt und terroristische Verbrechen von der Politik, der Öffentlichkeit und den so genannten Sicherheitsbehörden ausgeblendet werden.
Ich mag dabei nicht an Schlamperei und Versehen glauben.